Das Anschreiben (inhaltlich)

 

Im Anschreiben an den zukünftigen Ausbildungsbetrieb macht Ihr dem zukünftigen Arbeitgeber klar, warum gerade Ihr die Richtigen für diesen Ausbildungsberuf seid.

Jedes Anschreiben muss folgende Punkte beinhalten:

1.Was will ich?
Natürlich wollt Ihr einen Ausbildungsplatz. Wen Ihr zu diesem Zweck konkret ansprecht, hängt von Euren Informationen ab. Das heißt: wenn Ihr den Namen des Personalendscheiders kennt, dann schreibt Ihr ihn persönlich an. Solltet Ihr vorab mit ihm telefoniert haben, dann bezieht Ihr euch im Anschreiben auf das Telefonat. Wenn nicht, dann funktioniert das auch mit „Sehr geehrte Damen und Herren“. Wenn ihr auf eine Zeitungsanzeige reagiert, dann gehört das ebenfalls in das Anschreiben. Sätze wie: „Hiermit bewerbe ich mich um…“ sind out. In den Beispielen findet ihr abwechslungsreiche Anregungen.

2. Zusammenhang zwischen Person und Job herstellen
Dieser Punkt ist sehr individuell. Ihr solltet alle persönlichen Engagements und Erfahrungen einfließen lassen, die Euch in irgend einer Weise für den Ausbildungsplatz geeignet erscheinen lassen. Das können Praktika, gute Noten in bestimmten Fächern (die natürlich einen Bezug zum Beruf haben), besondere Interessen, Fähigkeiten oder Erfahrungen sein. Kurzum: Alles was für Euch spricht. Selbst die Infoaktion im Arbeitsamt kann man hier unterbringen.

3. Aufforderung an den Empfänger (Einladung zum Gespräch)
Ihr solltet euer Anschreiben mit einem Satz beenden, der den Personalentscheider dazu auffordert, sich bei euch zu melden. Ihr habt sicherlich schon erkannt, dass die eben genannten Punkte in allen Beispielen enthalten sind. Wir haben lediglich variiert. Selbst wenn der von Euch angestrebte Beruf nicht dabei sein sollte, könnt Ihr die Beispielformulierungen (Anreden, Sätze die Euch gefallen oder zutreffen) ohne Bedenken für Eure eigene Bewerbung benutzen. Viel Spaß beim Basteln.