Bewerbung in Belgien

 

Anschreiben: Gut ausgearbeitete Bewerbungsbegründung (warum gerade diese Firma mit diesem Posten) mit allen Angaben wie: Name, Adresse, Telefonnummer, Anschrift des Empfängers, Datum – geschriben in der jeweiligen Landessprache (niederländisch, flämisch oder französisch)

Berufserfahrung, Qualifikation und Sprachkenntnisse geschickt einarbeiten.

Lebenslauf: Maschinell geschrieben in tabellarischer Form, kurz, max. 2 Seiten, ohne Datum und Unterschrift. Angaben zur Person (zusätzlich Name und Beruf des Partners und Namen und Alter der Kinder) – Bildung und Ausbildung (Schulbildung: Lehre, Studium, Praktika, Prüfungsergebnisse) – Berufserfahrung: Anstellungen (genaue Zeitangaben, Aufgaben und Zuständigkeiten), Praktika und Nebentätigkeiten – Sprachkenntnisse (Muttersprache, sehr gut, gut, Grundkenntnisse) – Verschiedenes (Freizeitaktivitäten, Militärdienst)

Sprache: in der Sprache der Zielregion – französisch oder flämisch

Passbild: nur wenn gefordert

Anlagen: nicht üblich – nur auf besonderen Wunsch

Gehaltswünsche: werden nicht erwartet

Besonderes: In Belgien wird besonders auf berufliche Erfahrung und Sprachkenntnisse Wert gelegt. Belgische Mitbewerber haben durch die gestraffte akademische Ausbildung und ihre Vielsprachkeit einen Vorteil. Sie sollten wenigstens französisch oder niederländisch fließend sprechen (besser noch beide Sprachen).

Zeitplan: Bewerbungsprozesse mit mehrstufigen Verfahren können mehrere Monate dauern.